Der steigende Euro zwingt zu Maßnahmen

EZB-Präsident Mario Draghi hat auf der Frühjahrstagung des internationalen Währungsfonds und der Weltbank gesagt, dass die Stärkung des Euro  gegenüber dem Wechselkurs des US-Dollar eine weitere Anpassung der Geldpolitik nötig macht.

Dies würde eine weitere Lockerung der Geldpolitik zu Folge haben, was laut Medienberichten weitere Anleihekäufe zur Folge hätte...

...Von 1.000 Milliarden Euro ist die Rede - welch eine gigantische Zahl.

Hintergrund hierfür ist die derzeit deutlich unter den angepeilten zwei Prozent liegende Inflationsrate, die von der EZB angestrebt wird.

 

Laut Aussagen von Draghi befindet sich die Währungsunion in einem Aufschwung - der moderat ist und entsprechend weitergehen wird. Grundlage dafür ist die sehr förderliche Geldpolitik, die die anhaltend starke Binnennachfrage stützt.

Als Problem in diesem Zusammenhang ist allerdings die nach wie vor hohe Arbeitlosigkeit im Süden Europas zu sehen. Da ist allenfalls von einer "Stabilisierung" die Rede, aber noch nicht von einer Besserung.

 

Das bedeutet wohl, dass uns das Zinstief noch eine Weile erhalten bleiben wird - zumindest die nächsten Monate. Wer noch etwas vor hat, sollte es also jetzt tun, eigentlich kann es mittelfristig nur noch nach oben gehen.

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